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Beitrag The Devil Dared Me to

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The Devil Dared Me to oder: Its simply a Stunt, Man!


Aus Neuseeland kommen inzwischen immer mehr schräge Filme, die sich kaum mehr auf ein Genre beschränken, sondern querbeet Gas geben. Sei es Black Sheep oder natürlich ein "Klassiker" wie Bad Taste: Man darf immer gespannt sein, was den Kiwis als nächstes einfällt, und entsprechend interessant schauen die Filme dann auch aus. The Devil dared me to ist die neueste Veröffentlichung, die es in unsere DVD-Shops geschafft hat. Und auch hier darf man sich fragen, in welches Genre denn der Film überhaupt einzugliedern ist. Die Antwort darauf wird schwierig zu finden sein.

Einerseits ist The Devil dared me to eine pechschwarze Komödie, die ihre Witze vielfach auf Kosten verletzter Stuntleute macht und auch vor Gags mit Kloinhalten nicht zurückschreckt. Zudem hat der Film einige deftige Splatterszenen zu bieten, in denen abgetrennte Beine, verbrannte Köpfe und ähnliches zu sehen sind. Diesbezüglich darf es natürlich nicht fehlen, dass Beinprothesen auch mal als Wurfgeräte missbraucht werden. Zu guter Letzt ist The Devil dared me to auch eine kleine Hommage an die Stuntszene mit all ihren Wahnsinnigen, den Springern, den Planern und den Promotern. Aus diesen Einzelteilen setzt sich nun eine Geschichte zusammen, die auf den ersten Blick vielversprechend klingt und Lust auf mehr macht. Leider wird der Film den (hohen) Erwartungen nicht gerecht.

Denn so lässig es ist, verschiedene Genres zu kombinieren, mit pechschwarzem Humor zu agieren und alle Regeln des Anstands beiseite zu lassen, nutzt der Film sein grosses Potenzial nur ansatzweise. Nach den Trailern, den Berichten und Bildern hätte man ein Gagfeuerwerk der brutalen Sorte erwarten können, kriegt aber einen Film geboten, der zwischendurch sichtbar die Handbremse anzieht und sich somit immer wieder selber aus der Bahn wirft. Vielleicht hat das Geld gefehlt, vielleicht der Mut zum finalen Schritt, The Devil dared me to kommt nie so richtig in die Gänge.

Fazit: The Devil dared me to hat sehr gute und lustige Szenen, bringt aber die einfache Geschichte nur stückweise vorwärts. Dazu kommen aber der nette Kiwi-Akzent, die herrlichen Figuren und ein paar Ekelszenen. Ein bisschen mehr Witz und Mut zum Abgefahrenen hätten dem Film hingegen gut getan. So bleibt's beim Durchschnitt. Leider.

Ausser vielen Trailern hat die DVD keinerlei Extras zu bieten. Dafür bekommt man für einmal eine richtig gelungene deutsche Synchro geboten, in der die "Stammstimme" von Arnold Schwarzenegger herrlich die Sau rauslässt. Trotzdem ist die Originalfassung natürlich vorzuziehen, denn die vielen "Fucks" und "Assholes" klingen nur auf Neuseeländisch so richtig lustig. Das Bild ist vereinzelt ein bisschen dunkel geraten, schafft es aber grad noch auf ein anständiges Niveau. Der Ton ist klar und sauber.

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muri's Wertung: 3 Sterne


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