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Beitrag 10,000 B.C.

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10,000 B.C. oder: Es war einmal...


Wenn der Schwabe Roland Emmerich Kino macht, dann rappelt's auf der Leinwand. Da werden Millionen in Spezialeffekte gesteckt, die Welt schlägt zurück oder riesige Monster treten Städte in Grund und Boden. Dieses Mal hat der gute Mann Godzilla, The Day after Tomorrow oder Independence Day beiseite gelassen und nimmt uns mit in urzeitliche Gefilde. Dort, wo Mammuts reisen, Säbelzahntiger jagen und die Ur-Menschen blitzblanke, weisse Zähne haben und perfektes Englisch sprechen.

10000 BC heisst der neueste Streich vom Deutschen, der in den Kinos aber recht abgesoffen ist und den Zuschauern eine Geschichte präsentiert, die schon in Apocalypto ähnlich erzählt wurde. Ein Krieger muss sich auf einen langen Weg in ein fremdes Land machen, um seine Geliebte aus den Fängen brutaler Fremder zu befreien. Bis dahin trifft er auf allerlei Gevieche, fremde Stämme und schlussendlich sogar auf einen Gott. Aber wie uns Stargate (auch ein Emmerich-Film) schon bewiesen hat, sind diese "Götter" keineswegs das, was sie vorgeben zu sein.

Die Story ist eine bunte Mischung aus verschiedenen Abenteuerfilmen. Einflüsse vom erwähnten Apocalypto sind nicht zu verneinen, auch wenn Roland Emmerich auf den geschichtlichen Hintergrund pfeifft und einfach eine geradlinige und spannende Geschichte erzählen will und nichts mehr. Da dürfen auch die Urbewohner akzentfreies Englisch sprechen und im Wald vor irgendwelchen gefrässigen Straussen-Sauriern davonrennen.

Die Darsteller sind mehrheitlich unbekannt. Hauptfigur "D'Leh" (heisst rückwärts übrigens "HELD"...) wird von Steven Strait anständig verkörpert, ohne dass er schauspielerisch grosse Stücke reissen muss. Die hübsche Camilla Belle (When a Stranger calls) überzeugt vor allem durch ihr Aussehen, und das Schicksal von Cliff Curtis (Fracture, Live free or Die hard) ist auch bald mal keine Überraschung mehr.

Fazit: 10000 BC ist ein bedingt unterhaltender Film geworden, der keine Rücksicht auf irgendwelche geschichtlichen Vorgaben nimmt und versucht, eine Story zu erzählen, die einfacher kaum sein könnte. Angereichert durch zugegebenermassen sehr gelungene Spezialeffekte und animierte Urtiere sind denn auch einige Szenen (im Wald) sehr spannend, während andere (im Tempel) eher lächerlich daherkommen. Wer seinen Kopf nicht gross anstrengen will und auf Roland Emmerich und seine aufwändige Filmerei steht, der dürfte hier nicht enttäuscht werden. Alle anderen, die noch immer auf der Suche nach spannenden Geschichten und packenden Momenten sind, sollten sich einen Besuch zweimal überlegen.

Leider finden sich auf der vorliegenden Single-Disc keine Extras. Die muss man dann wohl auf den teureren Special-Edition suchen. Bild- und tontechnisch ist 10000 BC sehr gut gelungen und macht vor allem durch ein schön scharfes Bild auf sich aufmerksam.

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muri's Wertung: 3 Sterne

jetzt endlich gesehen - auf blu ray. schwache scheibe - wenig extras....

zum film: Emmerich nähert sich immer mehr Uwe Boll an. Zwischen Känig der Schwerter und 10000 B.C. ist der grösste Unterschied wohl das Budget. Beide können keine Geschichten erzählen, geschweige Schauspieler zu Höchstleistungen führen.

Schwacher Film - sehr viel geschlampt. Gute Technik.

filmsüchtig's Wertung: 3.0 Sterne

So schlecht war er garnicht, hat imho den Vergleich mit dem Gibson-Splatter gewonnen.

euros' Wertung: 3.0 Sterne

Zitat euros (2008-07-13 22:04:34)

So schlecht war er garnicht, hat imho den Vergleich mit dem Gibson-Splatter gewonnen.

Das ist aber hoffentlich nicht dein Ernst :o

Jugulator's Wertung: 2.0 Sterne

Doch denn dessen Story war genauso strunzdoof und realitätsfremd.
Es fehlten aber die nett animierten Tierchen und der moralische Fingerzeig am Ende war absolut peinlich.

euros' Wertung: 3.0 Sterne

naaaaaaaja! die bilder sehn noch gut aus, die waldszenen sind mit abstand das beste vom film, aber leider ist die grundstory viel zu linear und wird gegen ende n bisschen gar schnulzig. der gute alte emmerich würfelt da ganze epochen zusammen und guckt mal, was dabei rauskommt: knapp ab mittelmass vorbei. das ganze ist zu seicht und überrascht wirklich gar nie.

Ghost_Dog's Wertung: 2.0 Sterne

Zitat euros (2008-07-14 18:11:26)

Doch denn dessen Story war genauso strunzdoof und realitätsfremd.
Es fehlten aber die nett animierten Tierchen und der moralische Fingerzeig am Ende war absolut peinlich.

er war wenigsten handwerklich gut gemacht, nicht so wie dieser emmerich-seich

pb's Wertung: 1.0 Sterne

nun gut, ein emmerich-freund war ich noch nie. doch nach dem passablen the day after tomorrow hab ich gedacht, ich geb dem roli nochmals eine chance.

meine güte! selten so einen schmarren gesehen!
die geschichte braucht mindestens 1 stunde, bis sie überhaupt ein bisschen spannend wird, zum teil lausig animiert (der säbelzahntiger - höhö, nettes büsi...) und dialoge wie "wehe du frisst mich wenn ich dich befreie!" (|)), sowie seelenloses schauspiel (der hauptakteur ist weder sympathisch, noch arrogant) haben mir einmal mehr bestätigt, dass ich künftig die finger von emmerichfilmen lassen sollte.

der häufig verwendete vergleich mit apocalypto finde ich ehrlich gesagt chabis. gibsons streifen ist zwar brutal, aber er ist sowohl handwerklich, wie auch dramaturgisch 10,000 b.c um ein paar klassen überlegen.

[Editiert von farossi am 2009-01-15 12:02:01]

farossi's Wertung: 2.0 Sterne

Zitat farossi (2009-01-15 12:00:31)

nun gut, ein emmerich-freund war ich noch nie.

hier herrscht unter uns für einmal einigkeit! :d

pb's Wertung: 1.0 Sterne

na dann: prost! :d

farossi's Wertung: 2.0 Sterne

aber echt!

pb's Wertung: 1.0 Sterne


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