Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Forgetting Sarah Marshall
Forgetting Sarah Marshall oder: Die Insel der heulenden Singles Regisseur und Erfolgsproduzent Judd Apatow (Knocked Up, The 40 Year-Old Virgin) hat sich längst einen Namen mit Filmen gemacht, in denen es vor skurrilen Figuren nur so wimmelt und die Gags meist tief unter die Gürtellinie zielen. Trotz aller verbalen Schweinigeleien wird dies aber meist derart sympathisch und einfallsreich umgesetzt, dass sich die Filme problemlos vom Durchschnitts-Blabla anderer Hollywoodkomödien abheben. Für Forgetting Sarah Marshall hat er sich als Produzent nun erneut mit einigen seiner üblichen Verdächtigen (Jonah Hill, Bill Hader, Paul Rudd) zusammengetan, um nach einem Drehbuch von Hauptdarsteller Jason Segel das Thema Liebeskummer und Beziehungsschmerz anzupacken. Dass dieses altbekannte Thema mit reichlich schwarzem Humor und so manchem unerwarteten Twist umgesetzt worden ist, ist ja wohl klar. Auch wenn die Geschichte mit einem fiesen Fall von Liebeskummer anfängt und der Hauptdarsteller nicht nur einmal sein bestes Stück in Richtung Kamera schwenken darf, handelt es sich bei Forgetting Sarah Marshall ganz eindeutig um eine romantische Komödie, was nicht unbedingt als Kritikpunkt verstanden werden soll. Zwar ist die Handlung letztlich ziemlich absehbar, aber das Fehlen von Rom-Com-typischen Schnulzszenen und die männliche Perspektive können eindeutig als Plus verbucht werden. Zudem sind die Rollen perfekt besetzt: Wer etwa Kristen Bell aus der kleinen, aber feinen TV-Serie Veronica Mars kennt, wird bei ihrer Darstellung des TV-Starlets Sarah Marshell einige ungewohnte Seiten entdecken, und Hauptdarsteller Jason Segel schafft gekonnt den Spagat zwischen weinerlichem Lachobjekt und Sympathieträger. Die wahrscheinlich witzigsten Szenen gehören aber eindeutig dem britischen Stand-Up Comedian Russel Brand, dessen Darstellung des Rockstars Aldous teilweise einfach zum Schreien komisch ist. Wer genug von den ewig gleichen romantischen Komödien hat, wird in Forgetting Sarah Marshall vielleicht eine willkommene Abwechslung finden. Zwar gibt sich der Film im Vergleich zu anderen Apatow-Produktionen trotz aller Nacktszenen fast schon etwas zahm, aber die wunderschöne hawaiianische Location bietet eine pittoreske Kulisse für eine warme, freche Komödie, die neben einiger weniger Längen so manchen Schenkelklopflacher auf Lager hat. |
Lust auf |
Viele flache Witze, eine herrliche Location (Hawaii) und sympathische und lustige Charaktere. Das alles passt in Judd Apatows neuem Film fast optimal zusammen und bietet eine herrliche Alternative zur verregneten Fussball-Euro. Der englische Rockstar ist genial, die Receptions-Rachel ein Wahnsinn und die bekannten Gesichter witzig. Definitiv kein Film für die Ewigkeit, aber um einen aus dem Alltag zu holen sicherlich keine schlechte Entscheidung. Macht Spass, ist luftig leicht und sogar sexy. Was will man(n) mehr? |
Der Film war eine echte Überraschung! |
Ganz netter Film mit einem sehr guten Hauptdarsteller. Manchmal etwas flach, dann aber wieder gewagt frivol und frech. Leider sind die Frauenrollen etwas sehr blass und einiges ist zu überzeichnet. Trotzdem wars ganz lustig und hebt sich trotz allem vom momentanen Rom-Com-Quatsch ab, danke Judd Apatow. |
eine herrliche komödie, die auf der ganzen linie unterhält und sich wohltuend von dem ganzen slapstick-müll abhebt. wenn die handlung auch absolut vorhersehbars ist, kommt man trotzem voll auf seine kosten! die männliche perspektive, die abstrusen dialoge und die fiene auswahl der crew machen das besondere aus. und der britische rockstar stielt allen die show! i sag nur: "Oh God, please take my eyes, but not the shirt!" heiraten auf hawaii, wie originell!!! |

