Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag 21
21 oder: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, ... Das System scheint ganz einfach; +1, +1, -1, +0, -1, +0, +0, +1 usw. Die sich daraus ergebende Summe zeigt an, wie viel oder wenig Chips man setzen soll. Doch ganz so einfach ist es dann wohl nicht. Zumindest wird das System nur in seinen Grundzügen erklärt, um am Ende das eher junge Zielpublikum doch nicht zu überfordern. So ist auch die Geschichte nicht besonders anspruchsvoll und man wir kaum von irgendwelchen Wendungen überrascht. Nach den ersten zehn Minuten wusste ich zumindest schon, wie der Film ausgehen wird. Die Geschichte selbst konzentriert sich grösstenteils auf die Figur des Ben Campbell und deren Veränderung. Dafür hat man mit Jim Sturgess eine gute Wahl getroffen. Der junge, britische Schauspieler, der bei uns zuletzt in Across the Universe und The Other Boleyn Girl zu sehen war, gibt den intelligenten, schüchternen und unbeholfenen Studenten jedenfalls einnehmend und authentisch. Hingegen enttäuscht Kevin Spacey einwenig. Er liefert zwar ein solides Schauspiel, hinterlässt jedoch den Eindruck, auf Autopilot gelaufen zu sein. Und bis auf Laurence Fishburne bleibt der Rest des Casts äusserst blass und bisweilen auch sehr stereotypisch. Der Film vermag trotz einfacher Geschichte und eher gewöhnlichen Figuren dennoch zu interessieren und auch zu faszinieren. Da die Geschichte wieder einmal auf einer wahren Begebenheit basiert (eigentlich auf dem Sachbuch "Bringing Down the House" von Ben Mezrich, über die sechs echten M.I.T.-Studenten), ist man direkte nochmals einwenig mehr fasziniert von der Leistung, dieser jungen Menschen. Zudem wirkt das simple Kartenaufdecken durch hypercoole Kammerfahrten über Spielkarten und Chips sogar einigermassen spannend. Und zum Schluss wird das Ganze noch mit einem zeitgemässen Soundtrack garniert. Eben nach System. |
Scheint ein Hollywood Abklatsch vom wirklich relativ guten Kanadischen Film "The Last Casino" zu sein. Nachtrag: Nein, kein Abklatsch, laut imdb waren die Kanadier einfach vier Jahre schneller mit der Verfilmung des Buches Hat jemand beide Versionen gesehen? lohnt es sich "21" sehen zu gehen oder ist die Kanadische Version sowieso besser? [Editiert von kiri am 2008-05-25 14:23:45] |
Ist halt schon sehr vorhersehbar, das Ganze. Aber dennoch, Kevin Spacey ist immer für einen guten Schurken gut und "Morpheus" darf auch mal wieder seine schönen Zähne in die Kamera halten. Der Rest ist halt so, wie man es von einem Karten-Thriller erwarten darf. Grosse Überraschungen gibts nicht. |
Wenn ein paar Studis mit Hilfe ihres Mathelehrers Casinos über den Tisch ziehen und das auch noch auf einer wahren Begebenheit beruht, dann freut man sich doch insgeheim mit ihnen. Daraus aber einen über 2-stündigen Film zu machen, ist ein ambitiöses Unterfangen, das leider nicht ganz gelingt. Der Film hat einige Längen. Auch "hypercoole" Kamerafahrten ändern wenig daran, dass es schlicht nicht interessant ist, jemandem beim Kartenspielen zuzusehen. Ausser man schafft es mitzuzählen, was bei mir jedenfalls nicht der Fall war. Die Geschichte ist vorhersehbar, die Entwicklung der Hauptfigur unglaublich stereotyp. Und Kevin Spacey zeigt etwa fünf Minuten lang, was er kann. Trotzdem ist der Film hübsch gemacht, die Musik fätzig, die jungen Schauspieler spielen ihre Rollen gut und hätte man die ganze Handlung etwas kondensiert, wäre das ein witziger Film geworden. So bleibt er leider durchschnittlich und trotz einigermassen überraschender Wendung am Schluss kein Nachfolger von Ocean's 11 (sollte das jemand erwartet haben). |
schade schade schade. Ein Film mit meinem Lieblingsschauspieler dürfte schon mehr bieten als das. Hoffe Kevin kriegt wieder mal eine echte fette rolle ab... |
21 hat mich enttäuscht. Dem Film fehlt ein Höhepunkt und der grösste teil der Schauspieler war schwach. Da wäre definitiv mehr drin gelegen. Schade drum. |
I'm gonna fucking go 2 vegas 2, bro !!! nette unterhaltung über ein amüsantes thema, mit den schon erwähnten schwächen. |
Hätte auch mehr erwartet vom Film. Vorallem nach dem Trailer, welcher schon alle Actionreichen Szenen anspielt. [Editiert von Le-Chiffre am 2008-07-09 17:56:21] |
Joa wurde alles gesagt! Cooler Sound, coole Optik, viel Las Vegas Bling Bling aber dank öden Schauspielern und einer mässig interessanten Geschichte nur halb so sehenswert wie erwartet. Besser mal bei einer Doku über die MIT-Students einschalten, ist definitiv spannender. |
Ich war ziemlich entäuscht. es ist wieder das klassische ein looser(der gar nicht wie einer aussieht) wird zum obermacker. Die schauspieler haben mich gar nicht überzeugt. |
enttäuschend platte und leider vom buch zu weit entfernte umsetzung einer eigentlich faszinierenden story. erschreckend schwach war kevin spacey, den ich selten so lustlos gesehen habe wie hier. |
Eigentlich, hat es manchmal auch Vorteile, wenn ein Film eher schlechte oder durchschnittliche Kritiken bekommt. dann kann man nämlich fast nicht enttäuscht werden. Und so ging es mir auch bei 21. Ein netter Streifen für zwischendurch, nicht mehr und nicht weniger. Aber er war eben doch ein bisschen mehr als nur Durchschnittskost. Unterhaltung ist jedenfalls garantiert, Spannung kommt leider erst recht spät ins Spiel und die Darsteller vermögen einigermassen zu überzeugen. Von Kevin Spacey habe ich nie erwartet das er eine Meisterleistung à la Se7en, American Beauty oder The Usual Suspects abliefern würde, doch er hätte durchaus noch mehr von seinem Können zeigen dürfen. Die Story ist recht einfach aufgebaut= ewiger Erfolg beim Blackjack-Tisch und dann eine rasche Wende gegen Ende die das Finale einleitet. Auch wenn das jetzt nicht so positiv tönt, hatte ich trotzdem 2 Stunden lang meinen Spass. Sicher kein Film für jederman, doch welcher Strifen ist das heutzutage schon. |
Fand den Film eigentlich ganz nett, zumindest der Hauptdarsteller war überzeugend. |
Zitat euros (2009-01-03 15:26:24)
Andy Bloch war Teil des Blackjack-Teams! [Editiert von Chemic am 2009-01-03 15:44:47] |

