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Beitrag One Flew Over the Cuckoo's Nest
One Flew Over the Cuckoo's Nest oder: Evil wears a Hübli 1976 war One flew over the Cuckoos Nest der Abräumer an den Oscar-Verleihungen. Satte neumal wurde der Film von Milos Forman (inszenierte auch Man on the Moon oder Amadeus) von der Jury nominiert und durfte schlussendlich verdiente fünf Statuen einheimsen. Und das in allen wichtigen Kategorien. Jack Nicholson und Louise Fletcher wurden zu verdienten Stars, wobei er danach das glücklichere Händchen in der Rollenauswahl hatte und zum Weltstar wurde. Dem Film liegt eine interessante Thematik zu Grunde. Basierend auf einem Buch von Ken Kesey, wird gezeigt, wie im "kleinen" Rahmen versucht wird, eins freidenkende Menschen zu beeinflussen und zu kontrollieren. Denn spätestens, wenn im Film entblösst wird, dass die Mehrheit der Insassen der psychiatrischen Klinik auf freiwilliger Basis dort sind (und somit eigentlich theoretisch jederzeit die Klinik verlassen könnten), fängt der Zuschauer an zu leer zu schlucken. Jack Nicholson fräst wie ein Wirbelwind durch den monotonen Alltag der Patienten und bringt frischen Wind (und freie Gedanken) in die Klinik. Das macht er zeitweise herrlich übertrieben, jedoch nie, ohne den Sinn fürs Ernste ganz aus den Augen zu verlieren. Seine Konfrontationen mit der von Louise Fletcher starr und scheinbar emotionslos gespielten Oberschwester Ratched sind sehr gut in Szene gesetzt und auch wenn die Dame auf den ersten Blick einen recht harmlosen Eindruck macht, so zeigt auch sie bald ihr böses Gesicht und sorgt für Dramatik. Neben den beiden erwähnten Hauptfiguren erkennen wir in One flew over the Cuckoos Nest diverse Schauspieler wieder. Danny DeVito (der mit seiner Teilnahme dem Produzenten und Kumpel Michael Douglas einen Gefallen getan hat), Christopher Lloyd (Back to the Future) oder ein ganz junger Brad Dourif (Lord of the Rings 2) tummeln sich da in weissen Kitteln und geben als kurrliger Haufen psychisch Kranker eine tolle Vorstellung. Ebenfalls beeindruckend ist der grosse Will Sampson als "Häuptling". Er verstarb 1987. Sein Tod wird gerne in der Thematik der Poltergeist-Tode erwähnt. Fazit: Inzwischen ein richtiger Klassiker geworden, nimmt One flew over the Cuckoos Nest nur langsam Fahrt auf und hat vor allem zu Beginn einige lustige Sequenzen, wenn Jack Nicholson die "Kranken" ausnimmt und veräppelt. Das Basketball-Training ist dann auch richtig witzig. Dann wirds ernster und die hervorragenden Schauspieler vermitteln die Geschichte auf wunderbare und intensive Weise. Ein richtig guter Film, für den man sich wirklich mal Zeit nehmen sollte. Die erhältliche Doppel-DVD hat auf der zweiten Disc ein tolles, fast 50-minütiges, Making-Of zu bieten, in dem nicht nur die Schauspieler sich über die Geschichte auslassen können, sondern auch Produzent Michael Douglas erzählt, was ihn dazu bewegt hat, diesen Film zu produzieren und was Papa Kirk Douglas damit zu tun hat. Sehr informativ und eine tolle Ergänzung zum eigentlichen Film. Die zusätzlichen Szenen sind zwar technisch schlecht, aber inhaltlich interessant. Vor allem der "Chief" hat einige Auftritte. Der offizielle Trailer schliesst das sehr gute Extrapaket ab. Technisch ist One flew over the Cuckoos Nest nicht auf dem höchsten Standart. Immerhin hat der Film auch schon einige Jährchen auf dem Buckel. Trotzdem gehts ohne grosse Schmierereien und Störungen und auch der Ton ist, immerhin im Original in Dolby Digital abrufbar, okay. |
Ein wirklich genialer Film mit genialem Jack und einem der härtesten Filmende aller Zeiten. |
ein klarer 6-sternli film! |
Grossartiger Jack Nicholson in einem starken Film. Wunderschöne, aber teilweise auch harte Szenen machen One Flew Over the Cuckoo's Nest unvergesslich. |
Ein zugleich wunderschöner und sehr trauriger Film. Jack Nicholson spielt wie immer überragend, aber auch die Nebendarsteller zeigen eine grossartige Leistung. Das Ende des Films ist natürlich absolut unvergesslich und wirkt noch lange nach. |
Naja, ich war nach dem Film eher zwigespalten was die Qualität bzw. der Inhalt von "One Flew Over the Cuckoo's Nest" betrifft! Es ist schön und gut, dass er eine Alternative zum Gefängnisleben in einer Irrenanstalt sucht, um sich bald wieder in der öffentlichen Gesellschaft zu integrieren, aber sein Streben danach ist derart ziellos, dass es mich mit zunehmenden Handlungsverlauf proportional gelangweilt hat. Er möchte einerseits den, sich der Anstaltsleitern fügenden, Patienten helfen andererseits riskiert er erhebliche Zwangsjackengefahr und dies langfristig. Nicholson albert rum, spielt hervorragend, nur ist sein Master-Plan schon fast schizophren! So bedrückend der Film und die schauspielerische Glanzleistung auch sein mag, irgendwie langweilt das ganze (planlose) Getue noch vor der Halbzeit! |

