Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Speed Racer
Speed Racer oder: Aah, diese Farben! Die Brüder Andy Wachowski und Larry Wachowski brachten uns 1999 die Matrix näher und entführten die Kinobesucher in eine Welt, in der Schwerkraft und Logik nicht mehr zu existieren schienen. Mit The Matrix reloaded und The Matrix Revolutions scheiterten sie aber dann am eigenen Level des Geschichtenerzählens und tauchten unter. Nur als Produzenten für V for Vendetta hörte man wieder etwas von ihnen. Nun legen sie mit Speed Racer ein real gewordenes Videospiel vor. Wobei "real" bei den Wachowskis immer mit einem gewissen Augenzwinkern gemeint ist. Die Trailers haben schon einen kleinen Vorgeschmack abgeliefert. Bunt, schnell geschnitten und extrem anspruchsvoll fürs Auge. So präsentierten sich die Kurzfilme und so entpuppt sich auch der vollständige Film. Wenn die Autos wie auf der Carrerabahn rumfräsen, sich drehen, springen, fliegen oder einfach glitzern, dann hat das menschliche Auge seine Freude. Wer hier nicht automatisch nervöse Zuckungen bekommt, der macht etwas falsch. Denn diese Rennen über Stock und Stein, an Bergkanten entlang, durch die Lüfte und durch Loopings noch zusätzlich aufgemotzt sind eine Beanspruchung fürs Auge, die man im Kino selten zu sehen bekommt. Erstaunlicherweise halten sich diese Rennen aber in Grenzen und die Macher versuchen doch tatsächlich, eine kleine Geschichte über böse Finanzheinis, grosse Geschäftsmänner und korrupte Fahrer zu erzählen. Dumm nur, dass das eigentlich gar nicht interessiert und diese "Pausen" zwischen den Rennen einfach uninteressant, gar langweilig und sehr kindisch sind. Ausserdem nervt der Jüngste der Racer-Familie so derart, im dem er penetrant auf lustig getrimmt, allen Szenen jeglichen Anflug von Spannung nimmt. Darstellerisch liegt der Fokus auf Emile Hirsch (der uns in Into the Wild so begeistern konnte) und Matthew Fox (Lost), die sich beide gut machen, wenn sie im Cockpit sitzen und geheimnisvoll tun. Ihnen an die Seite gestellt wurden Christina Ricci (Black Snake Moan) als Eye-Candy, Susan Sarandon (Enchanted) als brave Mutti und John Goodman (Arachnophobia) als Schnauz-Papi, die versuchen, der lauen Geschichte ein bisschen Gewicht zu geben, was Letzterem auch ohne weiteres gelingt... Natürlich guckt man Speed Racer nicht wegen der Story. Die Stunts, die Effekte, die Farben, das sind die Elemente, mit denen dieser Film zu punkten versucht. Und anfänglich ist dieses Farbendurcheinander auch recht beeindruckend. Wenn dann aber die Rennen beginnen und diese mehr an Matchbox-Autos als an Rennwagen erinnern, verliert Speed Racer vieles von seiner Stärke. Leider. Zwischendurch erinnert er sogar, man mags kaum glauben, an den bunten Cat in the Hat. Fazit: Speed Racer dauert nicht nur eindeutig zu lange (135 Minuten), sondern tut mit der Zeit den Augen richtig weh. Dazu kommen eine schwache Geschichte, oberflächliche Charaktere (wer hat hier was anderes erwartet?) und gelungene Actionszenen, die man aber bald mal gesehen hat. Ein Trip für die Augen ists geworden. Aber einer, dessen Wirkung schon nach kurzer Zeit wieder verpufft. |
durch dieses hinuntergezogene rating und der ehner bedürftigen und abschrekenden kritik zu diesem blockbuster werde ich mir diesen sehr speziellen streifen doch anschauen gehen. gehört für mich persönlich zu meinen blockbuster des jahres 08 neben Indy 4, Bond22 und The Dark Knight |
Hmm die Trailers sind mir doch sehr überladen und das ganze Farbenspiel passt mir irgendwie nicht. Muss noch schauen ob ich mir Speed Racer reinziehen werde. |
Die "Deutsche" Fraktion darf übrigens auch dann und wann ihr Gesicht in die Kamera halten. So ist Benno Führmann ein Inspector, Moritz Bleibtreu ein Fahrer und Cosma Shiva Hagen eine überschminkte Assistentin. Sind nette "äh, lueg emal"-Effekte, aber ich würd mir da als Schauspieler ein wenig verarscht vorkommen. Vor allem wenn ich einer der letzten Beiden wär. |
Der Trailer sieht extrem geil aus, aber er hat mir schon beim ersten Anschauen Kopfweh bereitet.... |
Jetzt hat auch Cinema dem Film eine total schlechte Wertung verpasst. Sicherlich ein Grund für mich nicht ins Kino zu gehen. Da leihe ich mir lieber in einem halben Jahr die DVD aus. Um diesen Film zu sehen, opfere ich sicher nicht mein Geld, um einen Kinoeintritt zu bezahlen. |
Filmstarts gibt eine hohe Wertung: 7 von 10. |
Tele gibt 4 von 4 Sternen. Glaubs au |
Zitat crs (2008-05-08 16:09:07)
[Editiert von El Chupanebrey am 2008-05-08 17:57:30] |
so nach langem warten auf den star des films ging ich natürlich sofort ins nächste kino und ich ich muss wirklich sagen das die gebrüder wachowski wieder einmal ein meilenstein gesetzt haben in sache Special Effects. Wo Matrix aufgehört hat geht es bei Speed Racer noch eine stufe höcher. sie setzten so viel auf details, auf das visuelle und die meisten kritisieren das spiel mit den farben doch sie passen perfekt zum film der eigentlich ein real-comic ist, da kommt man nicht mer aus dem staunen. ein film der superlative man frag sich während dem film immer wieder wie schafften sie das, dass es so gut aussieht. |
Speed Racer - oder: Mamma, Mamma - ich fahre schnell! Natürlich du fährt auch Rennen du DEPP! Nach getaner Arbeit noch kurz einen Film reinziehen, der durchaus Action verspricht und scheinbar gute Unterhaltung bietet. Das war jedenfalls der Gedanke. Schön und gut, doch abschalten oder geniessen konnte ich den Film kaum: Schon nach einer halben Stunde begannen sich alle Sinnesorgane zu wehren und ich hatte kaum eine andere Wahl bevor mir das Hirn einschläft und die Augen abfaulen mit dem geistlichen Schreiben dieses Reviews zu beginnen. Nein im erst, seit Fast and the Furious Tokyo Drift habe ich nicht mehr so einen Sinn- und Inhaltslosen Schrott gesehen. Konnte mir Wachowski Brüder richtig vorstellen als sie das Script geschrieben haben: "Hei du, wie machen wir den nächsten Film?" "Hei du, keine Ahnung doch machen wir es doch so: Wir neben den Look eines Mangas, nehmen als Hauptrolle einen Strunzdofen Racer im Stil von Ricky Bobby und packen das ganze in eine pathos triefende Familienstory im Stil von Star Wars!" Anders lässt sich diese Machwerk jedenfalls kaum erklären. Saublöde Dialoge, völlig überbesetzte Figuren und eine Story die so undurchsichtig und geheimnisvoll ist, wie ein leeres Wasserglas. Einfach tragisch was die Schöpfer von Matrix hier abgeliefert haben. Apropos, weil mir so langweilig war, fielen mir sogar offensichtliche Ähnlichkeiten zwischen Episode 1 und Speed Racer auf: Na wie auch immer. Den Streifen sollte man in der Drogenprävention einsetzen, damit niemand mit LSD anfängt, ansonsten kann diese "Revolution des Actiongenres" - wie der Streifen so schön bezeichnet wurde - kaum empfohlen werden. Na gut, wenigstens kann man sich an der völlig unterforderten Christina Ricci und einigen durchaus mitreissenden Rennen erfreuen, welche zwischendurch aber so abgefuckt geschnitten sind, dass jede Übersicht verloren geht und letztendlich doch nicht einmal ansatzweise so überzeugt wie das Pot-Race von Episode 1. Fazit: Der ganzen Film kann schlichtweg als überproduzierter Brunz bezeichnet werden, bei dem nicht nur die Cutter sondern auch die CGI-Leute auf Drogen waren. So nett einige Ansätze auch sind, mit einer interessanteren Story, einem ruhigeren, übersichtlicheren Schnitt und wirkich einem ernsthaften Gegner hätte man noch viel mehr aus den Rennen machen können. Jetzt ist es einfach ein sehr schwaches Konstrukt, dass zwar Visuell stark umgesetzt wurde, aber ansonsten viel zu lang und auf allen anderen - ebenso wichtigen - Gebieten mehr als unterirdisch ist. 2 Sterne (1 Christina Ricci, 1 die Rennen) |
Hab ihn noch nicht gesehen und das werde ich auch nicht. Aber diese Nachricht hat mich überhaupt nicht überrascht und ehrlich gesagt, freute ich mich sogar darüber. http://www.filmstarts.de/nachrichten/131553,Speed%20Racer.html Schön das andere Menschen gleich denken wie ich und sich das Geld für einen anderen Kinoeintritt sparen. |

