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Beitrag In the Name of the King: A Dungeon Siege Tale

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In the Name of the King: A Dungeon Siege Tale oder: Boll im Mittelalter


Uwe Boll hat schon viel Müll abgeliefert. Sein Postal war grottig, und von den früheren Filmen, die meist auf irgendwelchen Videospielen basierten, fangen wir erst gar nicht an. Zur grossen Überraschung bekam der Mann dann aber für In the Name of the King Sechzig (60!!) Millionen Dollar zur Verfügung gestellt und scharte eine illustre Gruppe von bekannten Filmstars um sich.

Was dabei herausgekommen ist, muss leider als schwach und fast dämlich betitelt werden. Zwar macht Jason Statham (Crank, The Transporter) in den Kampfszenen einen guten Eindruck, will aber sonst nicht so recht in diese Geschichte passen. Cool sein alleine hilft bei einem solchen Drehbuch halt leider auch nicht weiter. Denn was auf der DVD-Hülle als "grosse, epische Kinoverfilmung in aufweniger monumentaler Kulisse" angepriesen wird, entpuppt sich als lahme Story mit schlechten Special-Effects und lustlosen Darstellern.

Apropos lustlos. Was zum Himmel haben sich Matthew Lillard (Scooby-Doo, Without a Paddle) und Altstar Burt Reynolds (Deliverance) wohl dabei gedacht, so uninspiriert und schon fast peinlich über den Bildschirm zu stolpern? Beide Mannen sind ein Gräuel, wobei Ersterer dem Fass wohl den Boden ausschlägt. Nur wenig besser kommt Ray Liotta (der drehte mal Goodfellas - lang ists her) daher, der meist vor Bluescreen agiert und ausser seinen blauen Augen keinen Eindruck hinterlässt. Ebenso wenig wie John Rhys-Davies, der "Gimli" aus Lord of the Rings 1. Dem hat der Grosserfolg aus Mittelerde sichtlich nicht gut getan.

Wer einigermassen punkten kann, ist Hellboy Ron Perlman. Der hat sich die Sidekick-Rolle geschnappt und bringt wenigstens ab und zu etwas Spass in die Sache. Die Damen Claire Forlani und Kristanna Loken (hey, die hat mal in Terminator 3 die Leinwand gerockt) halten sich zurück und sehen wenigstens gut aus.

Fazit: In the Name of the King ist schwaches und schlecht gemachtes Fantasy-Kino geworden, das nicht mal ansatzweise am Potenzial kratzt, das die Geschichte eigentlich hätte bieten können. Dazu kommen uninspirierende Quassel-Momente, nervende Darsteller und ein Jason Statham, der sich vielfach fehl am Platz gefühlt haben dürfte.

Auf der DVD, die entweder als Doppel- oder sogar Triple-Edition daherkommt, finden sich tonnenweise Interviews mit den Schauspielern, dem Regisseur und sogar einer Dame aus dem Bereich der Kostüme. Die sind alle nett und schön, aber viel zu kurz, als dass sie wirklich was aussagen könnten. Das Making-of ist interessant, vor allem wenn (aus welchen Gründen auch immer) der Regisseur über den Klee gelobt wird. In einem kleinen Beitrag werden wir dann noch hinter die Kulissen geführt und sehen dort, ohne Kommentar, einige Szenen und deren Probleme beim Drehen. Ein spezieller Audiokommentar (in Englisch und Deutsch) von Uwe Boll darf natürlich nicht fehlen. Auch wenn er dort vielfach ein bisschen sehr abschweift und schon bereits von seinen neuen Projekten schwärmt.

Technisch macht In the Name of the King einen akzeptablen Eindruck. Der Ton ist angenehm gelungen und auch das Bild lässt die Action klar und deutlich erkennen. Leider somit auch die schlechten Darstellerleistungen und die fragwürdigen Special-Effects.

» Die komplette DVD-Kritik lesen

muri's Wertung: 2 Sterne

Fand den Film unterdurchschnittlich. Bin trotzdem überrascht das Dungeon Siege Tale eine so niedrige Wertung hat. Die Action ist wirklich anständig und es gibt ein schönes Staraufgebot. Aber muss ich wie muri zustimmen dass der Film lustlos und ohne Seele gefilmt wurde. Ein paar mal musste ich unfreiwillig lachen weil es ab und zu so lächerlich war.

2.5

[Editiert von ()=() am 2008-04-27 16:30:13]

()=()'s Wertung: 3.0 Sterne

Für einen Uwe Boll Film ein Meisterwerk!!!!!!!!
Sonst nur durchschnittliche "Direct on DVD" Qualität - nur bedingte Qualitäten fürs Kino.

filmsüchtig's Wertung: 3.0 Sterne

john rhys-davies und ron perlman, was habt ihr euch bloss dabei gedacht, in einem boll-film mitzutun..? :o

gargamel's Wertung: Noch nicht bewertet

Ich will jetzt mal total gegen den Film-Strich agieren und sage dass mir dieser Film viel besser gefallen hat als z.B. das von Kritikern hochgelobte Meisterwerk "There Will Be Blood". Okay, die Filme sind nur schwer miteinander zu vergleichen. Aber auch im Vergleich zu Transformers gewinnt "In the Name of the King: A Dungeon Siege Tale". Dass dieser Film von Uwe Boll ist hat mich am meisten überrascht. Da ich schon 3 seiner "Meisterwerke" gesehen habe, war meine Erwartungshaltung gleich Null. Und was bekommt man geboten ? Einen wirklich geilen Fantasy Film mit vielen Schlachten, collen Darstellern, lustigen Dialogen, und gutem Production Value. Ich war positiv überrascht ! Ein Film der zwar Naiv ist, aber jedenfalls besser als vergleichbarer Kram wie Eragon oder The Seeker.

Jugulator's Wertung: 4.0 Sterne

Zitat Jugulator (2008-05-14 11:02:17)

Ich will jetzt mal total gegen den Film-Strich agieren und sage dass mir dieser Film viel besser gefallen hat als z.B. das von Kritikern hochgelobte Meisterwerk "There Will Be Blood". Okay, die Filme sind nur schwer miteinander zu vergleichen. Aber auch im Vergleich zu Transformers gewinnt "In the Name of the King: A Dungeon Siege Tale". Dass dieser Film von Uwe Boll ist hat mich am meisten überrascht. Da ich schon 3 seiner "Meisterwerke" gesehen habe, war meine Erwartungshaltung gleich Null. Und was bekommt man geboten ? Einen wirklich geilen Fantasy Film mit vielen Schlachten, collen Darstellern, lustigen Dialogen, und gutem Production Value. Ich war positiv überrascht ! Ein Film der zwar Naiv ist, aber jedenfalls besser als vergleichbarer Kram wie Eragon oder The Seeker.

Im Gegensatz zu Transformers kommen bei dir ja eh 90% der Film gut weg, oder? ;)

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muri's Wertung: 2.0 Sterne

Wie kann man nur mit soviel Knete einen solch "billigen" Film drehen ...

euros' Wertung: 1.0 Sterne


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