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Beitrag Made of Honor

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Made of Honor oder: Was ist ein Kaffee-Kragen?


Mehrmals jährlich werden die Kinobesucher mit romantischen Komödien "versorgt". Made Of Honor wartet mit einer altbekannten Story auf, die schon x-mal verfilmt worden ist. Dennoch überrascht der Film mit gutem Humor und steigert so seinen Unterhaltungswert um Einiges. Dem Regisseur Paul Weiland (City Slickers 2) ist mit Made Of Honor eine erfrischende Liebes-Komödie gelungen. Der Film macht Spass und ist im Vergleich zu anderen (aktuellen) Streifen aus dieser Sparte durchaus sehenswert. Er dürfte ruhig ein paar Minuten kürzer sein, das würde der Handlung nichts abtun. (Achtung Spoiler: Warum müssen die entscheidenden Momente in diesen Romanzen immer vor dem Traualtar stattfinden?)

Die Grey's Anatomy-Jünger werden wohl ohnehin scharenweise in die Kinos pilgern und ihre heitere Freude am charmanten Patrick Dempsey haben. Der sieht hier auch wirklich zum Anbeissen aus, liefert aber schauspielerisch gesehen nichts Neues. Michelle Monaghan mimt die Braut in spe auf ihre erfrischend sympathische und natürliche Art. Die beiden Schauspieler geben das perfekte Paar ab. Als Vater des Frauenschwarms Tom konnte Urgestein Sidney Pollack (Regie: Out Of Africa, Darsteller: Husbands and Wives) engagiert werden. Meines Erachtens eine der köstlichsten Figuren.

Was mich persönlich ziemlich gestört hat, ist dass die Schotten als "Hinterwäldler" dargestellt werden. Dabei haben die Schotten so ein herrlich schönes Englisch! Tja, es können eben nicht alle so modern und mondän sein wie die Amis... Im Bezug auf cleveres Product Placement kann man sich an Made Of Honor ein Vorbild nehmen. Man beachte besonders die ersten Minuten des Filmes (Calvin Klein lässt grüssen)...

Kurz gesagt: Der Film ist von der ersten Minute an amüsant und bietet gute Unterhaltung für einen netten Kinoabend. Also Freund/in oder die Frauenclique mitschleppen, nicht zuviel denken, im Sitz zurücklehnen und Spass haben.

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faz's Wertung: 3.5 Sterne

Zitat faz (2008-04-21 08:23:00)

Was mich persönlich ziemlich gestört hat, ist dass die Schotten als "Hinterwäldler" dargestellt werden. Dabei haben die Schotten so ein herrlich schönes Englisch! Tja, es können eben nicht alle so modern und mondän sein wie die Amis...

soso, jetz auch noch auf die schotten. ob da wohl der neid spricht...

farossi's Wertung: Noch nicht bewertet

neeeein, die amis brauchen doch auf niemanden neidisch zu sein ;)

faz's Wertung: Noch nicht bewertet

Also die Schotten sind schon recht glatt im Film. Und auch McDreamy muss/darf einges einstecken, das seine Rolle doch nicht so platt und 08/15 ist, wie eigentlich erwartet. Leider ist die Story dafür so vorhersehbar, dass es schon fast verboten gehört. Spätestens bei der vermeintlichen Schäferstunde in Schottland kann man den Film eigentlich abhaken.

Die Oma mit ihren Anal-Leuchtkugeln nervt ungemein, vom Basketballer in den zu kurzen Hosen ganz zu schweigen. Dafür ist der Soundtrack sehr gut gelungen, denn "Frankie goes to Hollywood" in einer Rom-Com mit "Two Tribes" zu hören, hat doch was, oder? Ausserdem ist der Kill Bill-musikalische Auftritt der Brautjungfern klasse!

Nett wars aber trotzdem.

muri's Wertung: 3.0 Sterne


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